Geschichten



Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen - Erwachsenen, damit sie aufwachen
- Jorge Bucay

Kommt, setzt Euch zu mir an den Brunnen! Ich will Euch aus dem Schatten dieser Wirklichkeit entführen und mit Euch glücklich sein, wenn ihr mit Kinderohren die Wahrheit aus den Blumenbeeten alter Märchen pflückt. Ich will die bunten Schmetterlinge der Träume einer lang vergang'nen Zeit für Euch erjagen und mit der Farbenpracht der regen Flügel dem Herzen wohlvertraute Bilder malen.

Wenn wir dabei den Stundengläsern unsres Lebens ein Händchen Sand entwenden können, um es dem Wind zu geben, so wird er anderen einmal damit die Gläser füllen, die, wenn wir längst zu Sand geworden, die Spuren unsres Sehnen darin finden werden.
- Aus der Sheherazade von Borodin


Das Lebenspuzzle
Fletcher Robinson
Das Repositorium
Die Sanduhr
Die Möbiusringe

Das Lebenspuzzle

Siebensinns Paradestück. Oft kopiert - nie erreicht. Eine Metapher auf das Leben selbst. Bei einem großen Puzzle werden zusätzliche Stücke eingefügt, ohne dass sich die Grundfläche ändert. Ein magisches Mysterium, das zeigt, wie der Mensch mit Unvorhergesehenem umgeht und was uns auszeichnet. Das Puzzle regt mit seinem verblüffenden Zauberspiel auch zum Nachdenken über die menschliche Natur und ihre schier grenzenlose Anpassungsfähigkeit an. Magie mit Tiefsinn, die mitten ins Herz trifft!



Die Sanduhr

Alusius Tund ist ein Uhrmachermeister und auch sonst eine seltsame Type. Er ist eines grausigen Verbrechens angeklagt und erzählt in Reimsform von seiner Passion, der Konstruktion der perfekten Uhr. Dabei leiht er sich einen Ring eines Zusehers und dieser findet sich letzten Endes aus gutem Grund an einem unmöglichen Ort wieder. Frei nach Christian von Aster.




Die Möbiusringe

Der junge Ferdinand August Möbius sitzt am Frühstückstisch und denkt über Geometrie nach. Siebensinn tut es ihm gleich und schneidet einen Brezenring auf. Die dabei entstehenden Ringe verketten sich beim Zerschneiden und hinterlassen so ein unmögliches Objekt – zumindest bis der Hunger kommt. So nebenbei erfahren wir, wie das Zeichen für Unendlichkeit entstand.



Fletcher Robinson

Fletcher Robinson ist tot. Als das Gift durch seinen Körper strömt ist er 36 Jahre alt. Doch drehen wir das Rad der Zeit ein wenig zurück. Wir schreiben das Jahr 1898. Fletcher kommt aus gutem Hause, und hat einen ehrbaren Beruf als Journalist. Er bewohnt ein stattliches Anwesen am Marylebone, einem der besseren Stadtteile Londons und erfreut sich noch bester Gesundheit. Fast tagtäglich trifft er sich mit seinem besten Freund Artie, einem Schriftsteller und Lebemann. Im dunkel getäfelten Salon von Fletchers Haus, umgeben von hohen Bücherregalen, sitzen die beiden distinguierten Gentlemen am offenen Kamin und parlieren. Doch was führt zu dem schädlichen Giftmord. Erleben sie eine schaurig-schöne Geschichte voller poetischer (Un-)Gerechtigkeit und zweifelhafter Moral.



Das Repositorium

Wir gehen nach London in das Jahr 1888. In den dunklen Nebengassen von Whitechapel finden wir die grausige Mär von Jack The Ripper. Der Fall ist bis heute nicht geklärt, und Inspektor Abberline blieb an dem Fall bis an sein Lebensende dran. Aus seinem Nachlass haben wir eine Schatulle gefüllt mit Beweismitteln und Portraitfotografien. Zwei Zuschauer bekommen jeweils ein Artefakt gereicht und versetzen sich in die damalige Zeit. Kommen Sie in einem Gänsehautmoment der Lösung der blutigen Mordfälle einen Schritt näher.






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Ihr Felix Siebensinn

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"Doch sich täuschen zu lassen,
gilt nach landläufiger Auffassung als Elend.
Ich behaupte dagegen, dass es das grösste Unglück ist,
über alle Täuschungen erhaben zu sein.
Der Geist des Menschen ist nun einmal so ausgelegt,
dass der Schein ihn mehr fesselt als die Wahrheit!"
Erasmus von Rotterdam, 1509